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„HPLC-Wissen kompakt“: Wichtige Themen komprimiert vermittelt (1-tägige In-House-Kurse)

In diesen Workshops wird an einem Vor-/Nachmittag (8.30-12.00 Uhr/13.00-16.30 Uhr) je ein spezielles HPLC-Thema intensiv behandelt (Gruppenarbeit, Übungen, Frage-Antwort-Spiel). Die Workshops eignen sich sehr gut für erfahrene Anwender mit langjähriger HPLC-Erfahrung. Die Module können beliebig kombiniert werden, jedoch passen bestimmte Module thematisch besonders gut zusammen, z. B: vormittags „Säulen-“ und nachmittags „Eluentenauswahl“ oder vormittags „Methodenentwicklung“ und nachmittags „Überprüfung der Robustheit“ usw. Seminarteilnehmer können grundsätzlich nur das Vormittags- bzw. nur das Nachmittagsmodul oder natürlich beide besuchen.

Überblick der aktuell angebotenen Module:

1. „Methodenentwicklung von robusten HPLC-Methoden – „so“ funktioniert es“

  • Methodenentwicklung unter Zeitdruck
  • Bewährte Kombinationen Säule/Eluent/pH-Wert
  • Tests zur Überprüfung der Säulenstabilität – Voraussetzungen für die Routinetauglichkeit einer Methode

2. „Tipps und Tricks zur Überprüfung der Peakhomogenität“

  • Schnell die Peakreinheit überprüfen – auch ohne LC-MS
  • DAD, LC/MS/MS, weniger injizieren, oder lieber eine polare Vorsäule?
  • Tests mit dem „besten“ Nutzen/Aufwand-Verhältnis

3. „Tipps zum Gelingen von Methodentransfers“

  • Typische organisatorische und analytische Fehler beim Methodentransfer
  • „Do´s und dont´s“-Liste zur Vermeidung von späterem Ärger
  • Besprechung von Fallbeispielen

4. „Überprüfung der Robustheit in der HPLC“ 

  • Was wird oft bei der Überprüfung der Robustheit „vergessen“?
  • Erkennen von mangelnder Robustheit anhand der Prüfvorschrift
  • Schema zur Überprüfung der Robustheit abhängig von den Methodencharakteristika und der Matrix  

5. Enjoy HPLC – lerne mit Freude! („Optimierung“ und „Fehlersuche“ intensiv und „spielerisch“)

  • „SOP“ ohne „Methän“Schnelle Optimierung ohne Methodenänderung
  • Dick und kurz, dünn und lang, klein und rund – wie beeinflussen, wie stark die Säuleneigenschaften Auflösung, Peakform und Peakfläche
  • Betrachte nicht nur die Oberfläche, gehe ins Innere… - liegen die Veränderungen in diesem Chromatogramm an einer Veränderung der Oberfläche der stationären Phase oder an der Packungsqualität? 

6. „Chromatogramme „richtig“ integrieren und bewerten“

  • Nichtaufgelöste Peaks, „winzige“ Peaks in der Nähe der Bestimmungsgrenze und/oder Basisliniendrift – wie soll ich „richtig“ integrieren: Lot fällen, „Valey to Valey“, Skim oder Tangente ziehen?  
  • Welche chromatographische und Geräte-Parameter beeinflussen wie stark die Peakfläche, die Peakform und die Nachweisgrenze?
  • Was bedeutet ein "zu" kleiner Variationskoeffizient und welche Aktion sollte folgen? Ist dies eine zufällige Abweichung oder ein Ausreißer?

7. „Die Auswahl des „richtigen“ Eluenten – inkl. Gradientelution“ (Eluent ausführlich plus ein „wenig“ Gradient)

  • Schnelle Überprüfung der geeigneten Eluentenzusammensetzung und des pH-Wertes abhängig von dem Analyten/der Substanzklasse
  • Wann Methanol, wann Acetonitril, wann, welcher pH-Wert (und Puffer)?
  • Ausgesuchte Beispiele zur Fehlersuche und Optimierung von Gradientenläufen

8. So optimiere ich einen Gradienten! (Gradient ausführlich plus ein „wenig“ Eluent)

  • „Bringt“ ein steilerer Gradient nur eine bessere Empfindlichkeit oder erhalte ich auch eine bessere Auflösung?
  • Wann ist beim Gradienten die Säulenlänge wichtig, wann nicht einmal relevant?
  • Fluss, Differenz %B, Gradientendauer, eine isokratische Stufe – wann ist welcher Optimierungsparameter am sinnvollsten?

9. „HPLC in der Pharma; spezielle Anforderungen und Tipps für die Praxis“

  • Systemeignungstest; was, wie oft, wie – Anforderungen und Realität
  • Welche Vorgaben sind klar definiert und welche sind „interpretierbar“, aktuelle Trends bei der USP, ICH, Phar.Eur.
  • Welche Anforderungen erachtet das Arzneibuch als besonders wichtig, wo liegt die Gewichtung bei den Tests?

10. „So betreiben Sie Ihre HPLC/UHPLC optimal!“ 

  • HPLC oder UHPLC? Vor- und Nachteile in der täglichen Praxis
  • Warum machen moderne Säulen in bestimmten Anlagen oft eine „schlechte“ Figur? Die Fallstricke bei der Hardware
  • Vor-/Nachteile von binären und ternären Pumpen, Vorheizer oder Wärmeaustauschkapillare; worin unterscheiden sich moderne HPLC/UHPLC-Anlagen wirklich? 

11. Typische Fehler bei der Probenvorbereitung

  • Analytverlust bei der Probenvorbereitung – die wichtigsten Ursachen
  • Die Art des Auflösens und des Probenlösungsmittels – Einfluss auf die Peakform, die Anzahl der Peaks und die Reproduzierbarkeit der Peakfläche
  • So vermeide ich Fehler beim Ansetzen der mobilen Phase
Und zum Schluss:

Ihre HPLC-Methode(n) in den Mittelpunkt Ihrer In-House-Schulung!

Es wird für Sie ein maßgeschneiderter Workshop für Ihre eigenen HPLC-Methoden konzipiert – bis zu vier Methoden pro ½ Kurstag. Je nach Wunsch liegen die Schwerpunkte der Schulung bei der Probenvorbereitung (Methode A), und/oder  Optimierung (Methode B), und/oder Integration (Methode C)…Wir unterstützen Sie, damit diese Methode robuster wird, jene schneller und bei der Dritten der Lösungsmittelverbrauch reduziert wird.
Die Schulung ist sehr individuell; die konkrete Zielsetzung bestimmt Konzeption und Durchführungsmodus, z. B:
  • Sie möchten schnell zu optimierten Methoden gelangen – evtl. mit  Unterstützung direkt vor Ort an Ihren Geräten (optional)?
  • Sie möchten Routinemethoden, die als "Zeitfresser" 30-40 Min. dauern in 5-10 min-Methoden verwandeln und nur einen geringen Revalidierungs-Aufwand betreiben? Möchten/sollten Sie dafür Ihre UHPLC als „UHPLC“ nutzen?
  • Sie möchten erfahren, wie Sie eine alternative (robustere) Säule finden und/oder wie Sie in diesem Fall „richtig“ integrieren? 

Bei Interesse kontaktieren Sie mich, wir können uns im Vorfeld austauschen und „alles“ Wichtige besprechen.