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Begriff Beschreibung
F-Test Definition 1:
Statistischer Test, der die Varianz aller individuellen Resultate vergleicht und abschätzt.
Definition 2:
F-Test ist ein Test auf Unterschied der Varianzen zweier normalverteilter Stichproben. Progresse ist der F-Wert, d.h., der Quotient aus den beiden Varianzen der beiden Messreihen. Die größere Varianz muss dabei im Zähler stehen. Aus den beiden Varianzen ergeben sich die beiden Freiheitsgrade, wobei der Zähler f1 und der Nenner f2 liefern. Die kritische Größe F(f1, f2) ist tabelliert.
Fehler Vergleiche: Fehler 1. Art; Fehler 2. Art
Abweichung eines Merkmalwertes vom Sollwert.
Fehler 1. Art Fehler 1. Art, Alpha-Fehler oder Alpha-Risiko ist das Risiko, mit dem ein statistischer Hypothesentest auf einen Sachverhalt hindeutet, der in Wahrheit nicht vorhanden ist. Allerdings ist dieser Sachverhalt nicht erkennbar und somit auch nicht bewusst. Z.B. würde in einer Produktion ein Alarm wegen schlechter Qualität ausgelöst, obwohl keine Verschlechterung vorliegt (Fehlalarm). Das Risiko wird über alpha festgelegt. Ein alpha-Wert von 5% bedeutet dann, dass von 100 Entscheidungen auch 5 falsch sein können. In der Medizin: Die Ergebnisse deuten auf eine Krankheit, die nicht vorhanden ist (falsch positiv). Für Abnehmer: Er lehnt Ware als schlecht ab, die in Wirklichkeit in Ordnung ist. In der Analytik wird eine Komponente "gefunden", obwohl sie abwesend ist. Siehe auch Fehler 2. Art
Fehler 2. Art Fehler 2. Art, Beta-Fehler oder Beta-Risiko ist das Risiko, mit dem der statistische Hypothesentest auf keinen Sachverhalt hindeutet, obwohl in Wahrheit einer vorhanden ist. Allerdings ist dieser Sachverhalt nicht erkennbar und somit auch nicht bewusst. Z.B. würde in einer Produktion das Produkt als in Ordnung eingestuft, obwohl eine Verschlechterung vorliegt (unterlassener Alarm). In der Medizin: Eine tatsächlich vorhandene Krankheit wird nicht erkannt (falsch negativ) Für Abnehmer: Er akzeptiert Ware als gut, die in Wirklichkeit nicht in Ordnung ist. In der Analytik wird eine Komponente "nicht gefunden", obwohl sie enthalten ist. Siehe auch Fehler 1. Art
Freiheitsgrad Die Anzahl der Freiheitsgrade (FG, f, n) einer Zufallsgröße ist definiert als die Zahl „frei“ verfügbarer Beobachtungen. Sie ergibt sich aus dem Stichprobenumfang n minus der Anzahl a, der aus der Stichprobe geschätzten Parameter mit f = n - a. Z.B. nach der Berechnung des Mittelwertes sind von den n Einzelwerten nur noch n-1 frei wählbar. Der Ausdruck "n-1" wird deshalb Freiheitsgrad genannt. (Die Berechnung ist nicht immer n-1!).
Funktionale Qualifizierung (OQ) Beweisführung, dass nach der Installation und Kalibrierung die Spezifikationen in einem repräsentativen Arbeitsbereich (z. B. Konzentrations-, Temperaturbereich) eingehalten werden. Anm.:In der Praxis sind oft die Grenzen zwischen IQ und OQ fließend.