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Begriff Beschreibung
Gebrauchsnormal Gebrauchsnormal (working standard) ist ein Normal, das routinemäßig benutzt wird, um Maßverkörperungen, Messgeräte oder Referenzmaterialien zu kalibrieren oder zu überprüfen
Genauigkeit Ausmaß der Übereinstimmung zwischen dem richtigen (wahren) und dem Messwert. Anm.: Somit ist Genauigkeit ein qualitatives Maß für systematische und zufällige Fehler, also stellt sie den Oberbegriff für Richtigkeit und Präzision dar. Ein Ergebnis ist genau, wenn es frei von zufälligen und systematischen Fehlern ist. Als quantitative summarische Kenngröße für die (Un)Genauigkeit wird zunehmend der Begriff Mess- bzw. Ergebnisunsicherheit verwendet. Da in der Vergangenheit „Genauigkeit“ der „Präzision“ oder sogar der „Richtigkeit“ gleichgesetzt wurde, was zu vielen Missverständnissen geführt hat, wird empfohlen, den Begriff Genauigkeit in Zusammenhang mit der Validierung zu vermeiden.
Gesamtvalidierung Sie beinhaltet eine Serie von Tests, um die Leistungsfähigkeit einer computerisierten Anlage unter realen Bedingungen zu prüfen. Oft besteht sie aus zwei Stufen: System- und anschließend Methodenkalibrierung.
Gewichtete Regression Bei Varianzeninhomogenität kann die Regression gewichtet durchgeführt werden, um eventuell einen größeren Arbeitsbereich zu nutzen. Jedem Messwert wird ein bestimmtes Gewicht zu geordnet. Als Wichtungsfaktor werden die Varianz an jedem Kalibrierpunkt oder als Hilfsgrößen die x- oder x2-Wert genutzt.
Gewichteter Mittelwert Summe der Produkte aus Beobachtungswerten und ihrem Gewicht dividiert durch die Summe der Gewichte, wobei das Gewicht eine jeweils dem Beobachtungswert zugeordnete nicht negative Zahl ist: Wobei Wi ≥ 0 das dem Beobachtungswert xi zugeordnete Gewicht ist. Anm.: Früher auch „gewichteter Durchschnitt“.
Norm: DIN 55350 Teil 23
Grubbs-Test Oft verwendeter Ausreißertest, der normalverteilte Messwerte verlangt. Der Prüfwert entspricht dem z-Faktor der Normalverteilung. Die kritischen Werte sind tabelliert. Die DIN 53804 empfiehlt diesen Test für Stichprobenanzahl > 29.
Grundkalibrierung Die Grundkalibrierung (basic calibration) dient zur einmaligen Festlegung der Kalibrierfunktion. Mindestanforderungen an eine Grundkalibrierung sind: 6 Kalibrierstützpunkte bei Proportionalität, 6 Kalibrierstützpunkte bei Linearität, 8 Kalibrierstützpunkte bei Kalibrierfunktion 2. Grades, 10 Kalibrierstützpunkte bei Kalibrierfunktion 3. Grades. Hinweise zur Durchführung der Grundkalibrierung: mehr Messpunkte bei unterschiedlichen Konzentrationen erhöhen die statistische Sicherheit, Mehrfachmessungen bei einer Konzentration sind zur Modellfestlegung weniger effektiv als die Erhöhung der Zahl der Messwerte, die Messwerte sollten gleichmäßig über den Arbeitsbereich verteilt sein, eine Häufung der Messwerte in einem Teil des Arbeitsbereiches wirkt sich ungünstig aus, Doppeleinspritzungen in der Chromatographie sind keine statistisch unabhängigen Werte, sie sind zu mitteln.