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Begriff Beschreibung
Nachweisgrenze Definition 1:
Geringster Gehalt, der noch nachgewiesen werden kann (Qualitative Ja/Nein-Aussage, Irrtum 50 %). Er gilt als nachgewiesen, wenn das Signal des Analyten sich signifikant vom Leerwert unterscheidet.
Definition 2:
Die Nachweisgrenze (detection limit) ist der kleinste, mit einer festzulegenden statistischen Aussagewahrscheinlichkeit erkennbare Gehalt eines Stoffes, der bei einmaliger Messung qualitativ nachgewiesen werden kann. Die Nachweisgrenze ist eine Entscheidungsgrenze für das Vorhandensein eines Bestandteils. An der Nachweisgrenze besteht eine Wahrscheinlichkeit von 50%, den Bestandteil zu finden bzw. nicht zu finden. Die Ermittlung kann über das Signal/Rausch-Verhältnis oder gemäß DIN 32645 nach dem Leerwert- oder dem Kalibrierkurvenverfahren erfolgen. Nach der ICH-Richtlinie kann die Nachweis- und Bestimmungsgrenze basierend auf der Standardabweichung des Signals und der Kalibrierfunktion (Steigung) ermittelt werden.
Norm: DIN 32645, ISO 11843-1
Nationales Normal Normal eines Landes als Basis zur Festlegung des Wertes aller anderen Normale der betreffenden Größe (national standard).
Neumann-Test Der Neumann-Test ist ein Trendtest und prüft eine zeitlich geordnete Wertereihe auf einen Trend. Ein Trend liegt dann vor, wenn die Werte der Reihe von einander abhängig sind (z.B.: Abbau von Lösungen, Temperaturdrift, schleichende Dejustierung). Prüfgröße ist der Quotient aus sukzessiver Differenzstreuung und der Varianz.
Nichtproportional-systematische Abweichung Bei nichtproportional-systematischen Abweichungen ist die Abweichungsfunktion nicht linear.