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Begriff Beschreibung
Parameter Frei wählbarer, aber während der Anwendungsdauer festgehaltener Wert. Die charakteristischen Größen einer Grundgesamtheit wie Mittelwert oder Standardabweichung (die wahren aber unbekannten Werte) werden ebenfalls Parameter genannt. Parameter werden im Allgemeinen mit griechischen Buchstaben bezeichnet. Sie sind die Werte, die eigentlich bestimmt werden sollen, aber nur mit Hilfe der Stichproben durch „Kennwerte“ abgeschätzt werden können.
Präzision Synonyme: Wiederholgenauigkeit (früher)
Ausmaß der Übereinstimmung von Messwerten. Qualitatives Maß für die Streuung von Ergebnissen, also ein Maß für das Vorhandensein von zufälligen Fehlern. Abhängig davon, unter welchen Bedingungen die Ergebnisse ermittelt werden, unterscheidet man zwischen Wiederhol- und Vergleichspräzision; nach DIN 55350, Teil 13: Qualitative Bezeichnung für das Ausmaß der gegenseitigen Annäherung voneinander unabhängiger Ermittlungsergebnisse bei mehrfacher Anwendung eines festgelegten Ermittlungsverfahrens unter vorgegebenen Bedingungen.
Norm: DIN ISO 5725
Primärstandard Vergleiche: Referenzstandard
Ein Standard mit der höchsten metrologischen Qualität
Norm: ISO Guide 30
Progressive Validierung Validierung über einen längeren Zeitraum (z. B. Einsatz von Kontrollkarten)
Proportionaler systematischer Fehler Von der Konzentration des Analyten abhängiger konstanter Fehler (?)
Proportionalität Die Proportionalität (proportionality) ist ein Spezialfall der Linearität. Bei der Proportionalität erfolgt die Kalibrierung nach einem linearen Modell, bei dem definiert wird, dass die Kalibriergerade durch den Nullpunkt geht, der Ordinatenabschnitt a also gleich Null wird. Im unteren Arbeitsbereich einer proportionalen Kalibrierfunktion kann ein Proportionalitätsfehler auftreten, da häufig ein geringfügiger und durch den Test nicht nachgewiesener positiver oder negativer y-Achsenabschnitt existiert, der im Spurenbereich zu einer systematischen Abweichung führen kann, die bei größeren Konzentrationen vernachlässigbar klein ist.
Prospektive Validierung Synonyme: Vorausschauende Validierung
Validierung, die vor Nutzung des Prozesses abgeschlossen ist (vorausschauend)
Prüfeinrichtung Begriff der GLP, Bezeichnung für Mess- oder Prüflabor
Prüfen Prüfen heißt feststellen, ob der Prüfgegenstand (Probekörper, Probe, Messgerät) eine oder mehrere vorgegebene (vereinbarte, vorgeschriebene, erwartete) Bedingungen erfüllt. Mit dem Prüfen ist daher immer der Vergleich mit vorgegebenen Bedingungen verbunden.
Norm: DIN 13 19 Teil 1
Prüfhilfsmittel Zu den Prüfhilfsmitteln gehören beispielsweise Rechnerprogramme zur Durchführung von Qualitätsprüfungen, Anlegefelder für automatische Mehrfachprüfungen usw.
Norm: DGQ-Schrift 11-04
Prüfmittel Vergleiche: Messeinrichtung; Messgerät
Prüfmittel sind Messeinrichtungen, die für Qualitätsprüfungen eingesetzt sind. Anmerkung: Im Bereich der chemischen Analytik werden in Erweiterung der DGQ-Definitionen häufig auch Chemikalien, Reagenzien und Standards als Prüfmittel definiert. Eine Unterteilung in physikalische und chemisehe Prüfmittel ist hier also sinnvoll.
Norm: DGQ-Schrift 11-04
Prüfmittelüberwachung Gesamtheit der systematischen Tätigkeiten der Kalibrierung, Justierung, Eichung sowie der Instandhaltung von Prüfmitteln und Prüfhilfsmitteln.
Norm: DGQ-Schrift 11-04
Prüfung Vergleiche: Prüfen
Nach DIN/EN 45001 Oberbegriff für Messungen, Untersuchungen, Analysen usw. Technischer Vorgang, der aus dem Bestimmen eines oder mehrerer Merkmale eines bestimmten Erzeugnisses, Verfahrens oder einer Dienstleistung besteht und gemäß einer vorgeschriebenen Verfahrensweise durchzuführen ist.
Norm: EN 45020/12.1
Prüfvorschrift Vergleiche: Methode (unter Bemerkung)
Genaue Anleitung in schriftlicher Form, die notwendig ist, um eine Methode korrekt anwenden zu können.