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Begriff Beschreibung
Varianz Definition 1:
Summe der quadrierten Abweichungen der Beobachtungswerte von ihrem arithmetischen Mittelwert dividiert durch die um 1 verminderte Anzahl der Beobachtungswerte.
Definition 2:
Die Varianz ist ein Streuungsmaß, d.h. ein Maß für die "mittlere" Abweichung einer Zufallsvariable X (z.B. Messwert) von ihrem Erwartungswert (z.B. Mittelwert). Die Varianz der Zufallsvariable X wird üblicherweise als σ2 (Grundgesamtheit) oder s2 (Stichprobe) geschrieben. Sie wird berechnet, indem man die Abweichungen vom Erwartungswert quadriert, addiert und durch den Freiheitsgrad f teilt. Der Unterschied zwischen der Varianz der Grundgesamtheit und der Stichprobe ist zu beachten. Ihr Nachteil für die Praxis ist, dass sie eine andere Einheit als die Daten besitzt. Dieser Nachteil kann behoben werden, indem man statt der Varianz die Standardabweichung benutzt. Die Standardabweichung ist die Quadratwurzel der Varianz. Die Varianz wird auch mittlere Quadratesumme (MQS) genannt.
Norm: DIN 55350 Teil 23