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Jahrestipps

Der Gradient in der HPLC (1)

By A Fehlersuche, ACN, Apparatur, Auflösung, Geisterpeaks & negative Peaks, Gradient, Jahrestipps, Methodentransfer, Verweilvolumen

Heute: Wie beeinflusst die Mischkammer meine Trennung? Der Gradient in der HPLC hat wahrlich eine Menge interessanter Aspekte … Ich greife für die nächsten sechs HPLC-Tipps einen einzigen Aspekt heraus: Was genau können physikalische Parameter beim Gradienten bewirken? Und: Was ist dabei anders im Vergleich zu isokratischen Trennungen? Unter „physikalische“ Parameter sind folgende gemeint, die wir uns heute und in den nächsten HPLC-Tipps näher anschauen werden: Mischkammer Totvolumen bzw. Verweil- oder Verzögerungsvolumen Säulendimensionierung und Kapillarlänge Fluss Teilchengröße Heute geht es um die Mischkammer: Volumen sowie Geometrie/Design Zusammenfassung: Das Volumen aber auch die Geometrie/Design der Mischkammer (Mischer, Mischventil) können einiges beeinflussen: Rauschen und „Buckel“ in der Basislinie, Retentionszeit, Auflösung, Anzahl der Peaks, Auftauchen von Geisterpeaks. Mischkammer-Volumen und Rauschen Ein größeres Mischkammer-Volumen führt in der Regel zu einer besseren Durchmischung der Lösungsmittel und folglich zu einem geringeren Rauschen. Das macht sich vor allem in folgenden Fällen bemerkbar: Bei niedrigen Wellenlängen, bei quaternären Pumpen (Niederdruck-Gradient) und bei komplexen Eluenten, die beispielsweise Modifier enthalten (z. B. IP-RP für Oligos). In Abbildung 1 wird das Rauschen bei einer 35 µl- vs. 135 µl- und in Abbildung 2 das Rauschen bei einer 50 µl- vs. 340 µl-Mischkammer gezeigt Abbildung 1 Basislinie bei einer 35 µl- und…

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Die kleine Frage zur Validierung …

By Allgemein, Jahrestipps, Nachweisgrenze

„Die Kalibrierung wird bei uns nicht von allen gleich durchgeführt. Wir alle erreichen aber meistens einen Korrelationskoeffizient von r = 0,999. Ist dann alles in Ordnung? Oder kann es sein, dass unsere Kalibrierungen doch nicht alle gleich „gut“ sind?“ Vorbemerkung: Der Korrelationskoeffizient – aber auch das Bestimmtheitsmaß, r2, – ist kein wirklich gutes, oder sagen wir, eher kein besonders aussagekräftiges Kriterium für die Güte einer kalibrierfähigen Methode. Damit werden wir uns jedoch in einem zukünftigen Tipp näher beschäftigen. Wenden wir uns jetzt der Frage zu: Sollte man/frau bei einem Korrelationskoeffizienten von r = 0,999 sich doch Gedanken machen? Oh ja, denn es sind ja unterschiedliche Praxen zur Aufnahme von Kalibriergeraden denkbar. Und: Diese unterschiedlichen Vorgehensweisen haben kaum einen Einfluss auf den Wert des erhaltenen Korrelationskoeffizienten, zwei bis drei „9“ sind fast immer „drin“. Somit sagen gleiche/ähnliche Werte für r/r2 nichts über die „Qualität“ von Kalibrierungen aus, wenn die entsprechenden Kalibriergeraden anders aufgenommen worden sind. Nachfolgend einige Praxen, die statistisch/analytisch nicht in Ordnung sind, aber dennoch problemlos gute Werte für r/r2 liefern können. Merke: Bei Nicht-Äquidistanz (siehe weiter unten) kann sich sogar ein besserer Korrelationskoeffizient ergeben als die Methode eigentlich hergibt! Keine äquidistante (gleichmäßige) Abstände der Konzentrationsniveaus, hier einige häufig verwendete…

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Die kleine Frage zur Validierung …

By Allgemein, Jahrestipps

Unser Kunde sagte: „Ich brauche für meinen Kunden eine Methode mit einer guten Präzision und ohne Ausreißer – alles andere interessiert mich nicht.“ Dieser Kunde ist wichtig, hat keine Ahnung und wir wollen ihn zufrieden stellen. Wie machen wir das?“ Zusammenfassung: Gute Präzision? So klappt´s: Hervorragende Werte für die Präzision werden bekannterweise durch eine große Anzahl an Werten erreicht; ferner auch, wenn Messpräzision (Streuung der Werte bedingt lediglich durch das Gerät) statt Methodenpräzision ermittelt wird. Noch „krasser“: Keine Injektion aus sechs vials mit je einer Standardlösung, sondern sechs (drei) Wiederholinjektionen aus einem vial. Sind Ausreißer vorhanden? So sind keine zu befürchten: Es sollte als Ausreißertest natürlich der Dixon-Test verwendet werden a) Kleine Anzahl an Werten: Egal wie stark ein Wert abweicht, wird er kaum als Ausreißer zu deklarieren sein b) Starke Streuung der Werte – keine Probleme c) Große Anzahl an Werten (mehr als sechs); da der Dixon-Test hier ungeeignet ist, sind auch hier kaum Ausreißer zu „befürchten“ Die Story: Anfang des Jahres hat manch eine(r) gute Vorsätze für das neue Jahr; einige wollen vielleicht gar „bessere“ Menschen werden. Lasst uns dennoch für einen Moment ein raffiniertes, böses Teufelchen spielen und uns überlegen, wie man einen Unwissenden begeistern kann. Neben…

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