Der Fall Puffer sind unerlässlich bei Routinetrennungen von polaren/ionischen Komponenten. Gibt es auch Nachteile bei deren Einsatz? Die Lösung Ja, folgende: Die Eigen-UV-Absorption des Eluenten nimmt zu, das Ergebnis lautet: Erhöhung der Nachweisgrenze, evtl. unruhigere Basislinie Die Lebensdauer der Säule nimmt ab, denn durch Erhöhung der Konzentration an Ionen im Eluenten wird letzterer polarer und der polarer gewordene Eluent kann das polare Kieselgel auflösen – nach dem Prinzip: Ähnliches löst ähnliches auf Sehr wichtig: Durch den Einsatz von Puffern haben wir eine Art Gleichmacherei, was die Selektivität von stationären RP-Phasen betrifft. Erläuterung: Ein Puffer wird verwendet, um einen bestimmten pH-Wert…
Der Fall Der Trennmechanismus, der für die Selektivität in der RP-Chromatographie verantwortlich ist, kann bekanntlich eine recht diffizile Angelegenheit sein. Können dennoch gewisse Gesetzmäßigkeiten beobachtet werden? Ja, einige davon wollen wir uns jetzt anschauen. Die Lösung Aus einer Vielzahl von Experimenten mit recht unterschiedlichen Substanzen und Eluenten kann wie folgt bezüglich Eignung von polaren/apolaren RP-Phasen festgehalten werden: Eignung polarer Phasen: Ungepufferte Eluenten – Hydrophobe, unsubstituierte „große“ Aromaten – Planare/nicht-planare Aromaten – Isomere (Stellungs-, Doppelbindungsisomere) Gepufferte Eluenten – Basische Substanzen; die gute Selektivität rückt jedoch durch die häufig schlechte Peakform in den Hintergrund – Mittelstarke (dissoziiert vorliegende) Säuren – Stark polare…
Der Fall Häufig ist unser chromatographisches System selektiv. Wir haben allerdings stets gegen die Peakverbreiterung anzukämpfen. Wo können wir hier sinnvollerweise ansetzen? Vorbemerkung: Eine apparativ bedingte Bandenverbreiterung spielt bei Gradiententrennungen in der Regel kaum eine Rolle (wir sprechen nicht von Hunderten, sehr ähnlichen Komponenten…). Die Lösung Um diese Frage zu beantworten können wir folgenden Ansatz anwenden: In der Chromatographie – wie überhaupt in der Analytik – herrschen fast immer stochastisch unabhängige Prozesse. Das sind Prozesse, bei denen die Streuung eines Messwertes in den einzelnen Schritten des Prozesses (z. B. in den einzelnen Modulen einer Apparatur) unabhängig von der Streuung in den…

